7. Verteilungssicht

Diese Sicht beschreibt den Betrieb von DokChess. Als Java-Programm ist es relativ anspruchslos, wenn man es nur per Kommandozeile bedienen will. Das ist allerdings frei von Komfort und erfordert ein physisches Schachbrett mit Koordinaten, falls der Anwender nicht blind spielen kann, siehe folgendes Bild. Es folgt daher eine Beschreibung, wie DokChess im Zusammenspiel mit einem grafischen Frontend konfiguriert wird.

Infrastruktur Windows

Das folgende Verteilungsdiagramm zeigt den Einsatz von DokChess unter Windows ohne Eröffnungsbibliothek. Als Frontend wird hier exemplarisch Arena verwendet (vgl. Abschnitt 9.1 "Wie kommuniziert die Engine mit der Außenwelt?").
Bild: Deployment von DokChess auf einem Windows-PC
Bild: Deployment von DokChess auf einem Windows-PC
Software-Voraussetzungen auf dem PC:
  • Java Runtime Environment SE 7 (oder höher)
  • Die JVM (javaw.exe) muss im Pfad liegen, ansonsten ist dokchess.bat anzupassen.
  • Arena (siehe http://www.playwitharena.com)

dokchess.jar enthält den kompilierten Java-Quelltext sämtlicher Module und alle nötigen Abhängigkeiten („Über-jar“). Die Script-Datei dokchess.bat startet die Java Virtual Machine mit DokChess. Beides liegt auf dem Rechner in einem gemeinsamen Verzeichnis, da dokchess.bat die jar-Datei relativ anspricht.

Innerhalb von Arena wird die Skript-Datei im (deutschen) Menü unter "Motoren|Neuen Motor installieren..." bekannt gemacht. Es erscheint eine Dateiauswahl, deren Dateityp sich auf *.bat-Dateien einschränken lässt. Anschließend ist als Motoren-Typ "Winboard" auszuwählen. Bei anderen Schach-Frontends erfolgt das Bekanntmachen einer Engine ähnlich, vgl. deren Dokumentation.

Offene Punkte

Einige Frontends unter Windows erlauben lediglich das Einbinden einer *.exe-Datei als Engine. In diesem Fall müsste DokChess geeignet gewrappt werden.